Vorweihnachtszeit

Freitag, 23.12.2011

Wie wir alle wissen ist die Tschechische Republik ein Nachbarland. Deswegen gibt es sehr viele Ähnlichkeiten zwischen tschechischen und deutschen Bräuchen und Traditionen. Das gilt auch für die Vorweihnachtszeit.
Zum Beispiel gibt es auch hier wunderschöne Weihnachtsmärkte (Vánoční trh). Der vermutlich schönste und auch bekannteste in Prag ist der auf dem Altstädterring. Dort steht auch der große Weihnachtsbaum (Vánoční strom). Dieser wird an dem Samstag vor dem ersten Antwort bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes feierlich zum ersten Mal erleuchtet. Dieses Jahr war ich da, auch wenn ich eigentlich gar nicht so doll auf Weihnachtsmärkte stehe. Aber es war eine wirklich schöne Atmosphäre. Es gibt eine Bühne, auf der live weihnachtliche Musik gespielt wird und es gibt einen Countdown, bei dem alle auf tschechisch von zehn (deset) bis eine (jedna) zurückzählen. Hier ein paar Fotos: Wir vor dem Weihnachtsbaum  Baum und Bühne  Weihnachtsbaum
Auf diesem Foto  Trdelnik links an der Bude befestigt seht ihr übrigens einen trdelnik, das sind sehr traditionelle tschechische "Kuchen", wir würden es vermutlich eher süßes Stockbrot nennen, aber es ist wirklich köstlich!
Aber es gibt hier auch vorweihnachtliche Bräuche, die es in Deutschland nicht mal annähernd gibt, wie zum Beispiel die Karpfen (kapr). Es ist nämlich üblich am Heiligabend Karpfen mit Kartoffelsalat zu essen. Das haben wir schon im Tschechischunterricht gelernt und naja, für uns eher ungewöhnlich, aber nun gut. Das aber wirklich (aus unserer Sicht, und damit meine ich jeden mit dem ich gesprochen habe, der nicht aus der Tschechischen Republik kommt) merkwürdige ist die Art, wie die Tiere verkauft werden. Denn natürlich gibt es in der Woche vor Weihnachten eine riesige Nachfrage nach diesen Karpfen. Ich will nicht lange um den heißen Brei reden. Ich habe Fotos gemacht: Karpfenstand I  Karpfenstand II  Karpfenbecken Ja, ganz genau, sie verkaufen die Karpfen auf der Straße, aus Becken heraus. Sie stehen entweder am Straßenrand (und nicht versteckt, sondern durchaus auch auf den Hauptstraßen) oder ich habe schon Weihnachtsbaumstände gesehen, an denen sie auch verkauft wurden. Jetzt kommt aber eigentlich erst das wirklich verrückte. Denn wie man sieht, schwimmen diese Tiere lebendig in den Becken herum. Da fragt man sich als neugieriger Ausländer wie kauft man jetzt so einen Weihnachtsschmaus? Es gibt zwei Möglichkeiten. Erstens man kauft den Fisch, transportiert ihn nach Hause und bewahrt ihn dort zwei bis drei Tage in der Badewanne auf (auch um ihn von dem ekligen Wasser aus dem Becken zu reinigen). Eine tschechische Kommilitonin hat mir erzählt, dass die Kinder dann noch oft mit dem Fisch spielen und er dann am Heiligabend getötet und (naja sehr frisch) verspeist wird. Die zweite und auf mich ziemlich grausam wirkende Möglichkeit ist den Fisch zu kaufen und ihn dann direkt vor Ort töten zu lassen, er wird dann noch ausgenommen, von Schuppen und Kopf befreit. Und ja, genau das passiert direkt auf der Straße. Ich meine das geht ziemlich schnell, aber es ist auch unglaublich blutig. Ja, wirklich Unmengen von Blut überall, mitten auf der Straße. Und als ich das zum ersten Mal gesehen habe, war ich schon ein wenig geschockt. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass das deutsche Geundheitsamt das nicht zulassen würde. Aber ich will mich nicht anstellen. Es ist hier Tradition und man gewöhnt sich doch ziemlich schnell daran.
Mit diesen horrormäßigen letzten Bildern und Worten, möchte ich mich für dieses Jahr verabschieden. Ich freue mich unheimlich auf Deutschland. Es gibt so viel, das ich vermisse. Vorallem euch alle und dumme Kleinigkeiten wie ein anständiges Brötchen...
Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten (falls hier überhaupt noch jemand rein guckt)!

Kälte

Dienstag, 15.11.2011

Letzten Freitag habe ich morgens um 10 Uhr ein Mädel in Jeans-Hotpants gesehen. Es war vielleicht knapp über null Grad. Jetzt gerade sind es laut Google -5 Grad und es ist so neblig, dass ich kaum das Haus gegenüber erkennen kann. Ich hab ein bisschen Angst was da noch kommt diesen Winter. Aber ich freue mich auch drauf. Am 26. November wird der Weihnachtsmarkt mit dem Beleuchten des riesigen Weihnachtsbaumes auf dem Altstädterring eröffnet. Auch wenn ich eigentlich kein Weihnachtsmensch bin, kann ich mir vorstellen, dass die Stadt dann noch etwas zauberhafter wird. Lächelnd

alltägliche Überraschungen

Donnerstag, 27.10.2011

Vor ein paar Tagen haben ich in der U-Bahnstation, also unterirdisch, einen riesigen Metzger entdeckt. Es ist ein wunderliches Land...

Uni-Alltag

Sonntag, 16.10.2011

Inzwischen hat das wirkliche Uni-Leben begonnen, also die Veranstaltungen. Und sie sind wirklich verdammt interessant und gut. Deswegen fühle ich mich hier auch umso wohler. Und die Uni gefällt mir im Prinzip schon fast besser als die Münsteraner. Was aber vor allem an der Größe der Veranstaltungen liegt. Hier gibt es keine 500-Studenten-Vorlesungen (zumindest nicht in meinen Fächern), sondern superschöne 10-20 Personen Kurse. Genial. Früher in Münster hat mich das ja gar nicht so gestört, aber jetzt weiß ich es wirklich zu schätzen. Es ist einfach deutlich effektiver. Ich glaube, ich war noch nie so aktiv in den Kurs und den Stoff in meiner Uni-Laufbahn eingebunden. Einfach toll.
Wir haben auch das Goethe-Institut in Prag für uns entdeckt. Dort kann man wirklich viele und gute Bücher und DVDs ausleihen. Außerdem bietet das Institut auch unterschiedliche Veranstaltungen an, nächste Woche gehen wir z.B. zum deutschsprachigen Filmfest.
Prag ist schön wie eh und je, meiner Meinung nach momentan allerdings noch schöner als im Sommer. Es hat sich hier im Laufe der letzten Woche deutlich abgekühlt und die Luft ist ganz wunderbar. Jedes Mal, wenn man aus dem Haus kommt hat man das Gefühl zum ersten Mal richtig zu atmen.
An meinem Tschechisch arbeite ich weiter. Man kann von unserer Fakultät aus kostenlos einen vierstündigen Kurs in der Woche machen. Da ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich lieber zum Beginnerkurs gehe und alles nochmal von vorne lerne, oder zum Pre-intermediate und da mit Menschen sitze, die seit zwei oder drei Jahren bereits Tschechisch lernen, gehe ich jetzt einfach zu zwei Kursen. Also haue ich mir die volle Dröhnung von über acht Stunden Tschechisch in der Woche neben meinem normalen Studium rein. Ich hoffe das bringt auch was Zwinkernd

Orientation-Week

Mittwoch, 28.09.2011

Ich hatte ja versprochen mich nochmal zu melden, wenn die Uni anfängt. Und das ist jetzt wohl soweit. Also so richtig fängt sie noch nicht an, aber die Orientation-Week hat am Montag angefangen und vor allem der ganze Organisationskram. Das ist echt irgendwie ziemlich verrückt hier, gerade was das Wählen von Kursen angeht... Heute wäre sogar eigentlich schon mein erster Kurs gewesen (zumindest glauben wir das), aber heute ist ein tschechischer Feiertag (zumindest glauben wir das)! Lachend Alles ein wenig unorganisiert, aber vermutlich spricht da das "Deutsche" aus mir... Von den Kursen her ist es hier ziemlich interessant, ich denke zwar, dass ich mir nicht alles anrechnen lassen kann, aber einige Dinge habe ich schon gefunden, die auch der Uni Münster gefallen werden. Jetzt hoffe ich noch stark einen (kostenlosen) Tschechisch-Kurs an der Uni zu kriegen. Und noch was interessantes beim Uni-Sport. Dann wäre alles gut. Lächelnd Also es heißt Daumendrücken! Aber ich bin ziemlich zuversichtlich und vor allem bisher sehr zufrieden! Das Unigebäude der Faculty of Arts ist auch mega super. Ich werde irgendwann mal ein Foto machen und es hier reinstellen. Ab Montag laufen dann wohl auch alle Kurse und so, das heißt dann beginnt der "Alltag" hier in Prag. Ziemlich cool.

Ende der Sprachschule

Dienstag, 13.09.2011

Hallo liebe Leute,

ich weiß, ich habe jetzt schon lange nichts mehr geschrieben und war sogar schon zwei Wochen zwischenzeitlich mal wieder in Deutschland - Urlaub sozusagen. Seit gestern bin ich nun wieder in Prag und irgendwie fühlt es sich einfach wie zu Hause an. Schön.

Aber ich würde trotzdem gerne noch etwas über den Sprachkurs schreiben, der ja Ende August schon endete. Es war nämlich wirklich eine tolle Zeit mit sehr lieben und netten und vor allem interessanten Menschen. Und ich habe das große Glück, dass die meisten von ihnen bald auch wieder nach Prag kommen.

Hier ein Foto von unserer Klasse im Letnapark, im Hintergrund sieht man den wunderschönen Ausblick auf Prag: meine Klasse

Auf diesem Foto sieht man uns an unserem letzten Tag und nach der Verleihung unserer Zertifikate. Wir haben auch alle ein ziemlich cooles blaues Shirt von der Karls-Uni bekommen - wie man sieht: Zertifikatverleihung

Eine andere witzige Geschichte aus der Sprachschule sind auch die Schilder, die in den Toiletten angebracht waren: Toilettenschild I  Toilettenschild II. Wir haben uns nur gefragt, was die wohl für merkwürdige Erfahrungen mit den internationalen Sprachschülern gemacht haben müssen. Stand da mal wirklich jemand auf der Klobrille und hat gepinkelt?! ;-)

Achso, an unserem letzten Wochenende haben wir natürlich noch einen Ausflug gemacht. Da lassen sie sich ja nicht lumpen. Wir sind diesmal aber nicht sehr weit gefahren, etwa 60 Km von Prag entfernt. Wir waren unter anderem in einem ehemaligen Arbeitslager aus der Zeit des Kommunismus Arbeitslager. Dort hatten wir eine ziemlich außergewöhnliche Führung von zwei ehemals Inhaftierten des Lagers. Wie man sich vorstellen kann, war das ziemlich interessant und aber auch emotional. Es hat mich ein wenig an meinen Besuch des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen in Berlin letztes Jahr erinnert. Dort hat die Führung auch ein ehemaliger Inhaftierter geleitet. Danach sind wir noch zum "Holy Mountain" Tschechiens gefahren, bzw. nur zum Fuß des Berges, den Berg selber mussten wir durch gefühlte tausend Stufen geradezu erklimmen. Diese waren überdacht und dadurch wirkte dieser Marsch wirklich geradezu kafkaesk. Denn immer, wenn man dachte, man hätte es fast geschafft, kamen neue Stufen. Oben war es aber es schön. Dieser Ort ist wohl die Hauptpilgerstätte der Tschechen. Holy Mountain

Kurz bevor ich nach Deutschland gefahren bin, haben wir dann noch in meinen Geburtstag reingefeiert. Das war eine wirklich schöne und lange Nacht! :) Mir wurde in ungefähr sechs oder sieben Sprachen ein Geburtstagsständchen gebracht. Kann es internationaler sein? :)

So, viel mehr fällt mir jetzt zu meinem Nachtrag nicht mehr ein. Ich werde versuchen jetzt öfter mal ein wenig hier reinzuschreiben. Jetzt haben wir ja zumindest keine Sprachschule mehr, da dürfte ein wenig mehr Energie für so etwas bleiben. Außerdem freue ich mich sehr, wenn mein Erasmussemester auch wirklich anfängt, dann gibt es spätestens neue Infos. ;)

Bis dahin Küsse an alle!

Ps: Wer skypen möchte, melde sich.

Die Verwandlung

Mittwoch, 17.08.2011

Was mir gerade doch noch spontan einfällt: So wundervoll und meiner Meinung nach perfekt es hier ist, eine Sache stört mich gerade gewaltig. Die Mücken. Ich habe ganze 21 Jahre (zwei Wochen davon hier) in einer wunderbar friedlichen Koexistenz mit den Mücken dieser Welt gelebt und jetzt wurde ich gerade in zehn Minuten sechs (!) Mal gestochen. Wie unnötig... Irgendwie muss ich ihren Zorn erregt haben. Es war mir garnicht klar, dass diese Stiche wehtun und jucken und nerven. Jetzt weiß ich auch, warum ich nicht das Fenster auflassen soll, wenn das Licht brennt... Vielen Dank für diese späte Erkenntnis, liebes Prag.

schreibfaule Cati...

Mittwoch, 17.08.2011

Hallo liebe Leute, es tut mir leid, dass ich so lange nichts
von mir hab hören lassen. Da ich heute Abend die Jazznacht schwänze, hab ich
mal ein paar Minuten Zeit. Also, das wichtigste aus den letzten zwei Wochen:

- Der Wochenendausflug nach Südmähren
- Glasbläserei (ist das das richtige Wort im Deutschen?! :D) letzten Samstag
- und die normalen Nachmittagsveranstaltungen

Mikulov (Südmähren):
Wir hatten vorletztes Wochenende einen wirklich tollen Ausflug nach Südmähren (die sonnigste Region und gleichzeitig Weinregion der tschechischen Republik und direkt an der Grenze zu Österreich). Wir waren unter anderem in einem Mucha-Museum (sehr schön :)) und in Mikulov, einer wunderschönen historischen Stadt. Dort haben wir das Schloß Mikulov (Schloß) besucht, den jüdischen Friedhof Mikulov - jüdischer Friedhof, der eine sehr lange und interessante Geschichte hat und den man vermutlich als Sinnbild der jüdischen Geschichte in der (südlichen) tschechischen Republik sehen kann. Genug Geschichte ;) Samstag abends waren wir dann in einem "winecellar" zu einer Weinverkostung Weinkeller in Mikulov (auch hier bin ich mir bei dem deutschen Wort nicht sicher :D), die feuchtfröhlich endete. Aber was erwartet man auch, wenn man Erasmusstudenten kostenlosen Wein und mährische Musik bietet? ;)

Letzten Samstag waren wir dann in einer kleinen Stadt ganz in der Nähe von Prag und haben dort eine sehr alte und traditionsreiche Glasbläserei besucht. Ihr wisst schon, böhmisches Kristall und so. Kristall Das war wirklich sehr schön, aber die Arbeitsbedingungen sind nicht gerade berauschend. Die Männer arbeiten dort in Achtstundenschichten bei mindestens 40 Grad (im Sommer können es bis zu 60 sein). Sie kriegen während der Arbeitszeit allerdings so viel Bier, wie sie wollen von der Fabrik, wegen den Vitaminen und so - natürlich. Übrigens verdienen sie im Schnitt 900 Euro - brutto. Naja, aber es war geradezu atemberaubend diese halbnackten (wegen der Hitze!) und tätowierten (einer war sogar im Gesicht tätowiert, deswegen nannten wie sie die "prisoners") Männer zu beobachten, während sie wunderschöne Kristallblumen fertigten. ;)

Ansonsten haben wir natürlich wie jeden Tag eine Menge Nachmittags- und Abendveranstaltungen zur tschechischen Kultur gehabt. Meine Highlights waren: ein Treffen mit dem wohl bekanntesten tschechischen zeitgenössischen Schriftsteller Ivan Kraus (seine Bücher sind wirklich lustig und es gibt sie auch größtenteils in deutscher Übersetzung), das Kafkamuseum (<3) und die mittwöchlichen Filmvorstellungen mit anschließender Diskussion mit dem Regisseur. Letzte Woche lief ein grandioser Film, von einem tschechischen Regisseur (Jan Hrebejk - ihr müsst euch bei den tschechischen Namen und Worten immer noch ein paar Striche und Haken über den Buchstaben denken), der sogar für einen seiner Filme oscarnominiert war. Gestern haben wir dann eine spannende Dokumentation über einen tschechischen Architekten gesehen (Regie: Olga Spatova). Außerdem genieße ich die wöchentliche Zumbastunde. Jess, Mirela, ich weiß jetzt, warum ihr das so mögt. Es ist wirklich der lustigste Sport, den ich je gemacht habe. :)

So, spontan fällt mir zur Aufarbeitung der letzten zwei Wochen jetzt nichts mehr ein... Ich muss auch langsam mal schlafen, morgen früh ist ja wieder "lesson"!

Fühlt euch alle geküsst. Ich denke an euch! Und verzeiht mein Deutsch und meine Rechtschreibung, ich bin doch etwas aus der Übung...

Sprachschule

Donnerstag, 04.08.2011

Puh, jetzt bin ich schon fast eine Woche in Prag... Und ich habe auch schon vier Tage Sprachschule hinter mir. Ihr könnt euch garnicht vorstellen wie schwer es mir gerade fällt deutsch zu schreiben... Zu viel Englisch und Tschechisch in den letzten Tagen. Der Unterricht ist wirklich toll, aber die nachmittäglichen Veranstaltungen zur tschechischen Kultur sind einfach mega.

Am Montag wurden wir nach dem Unterricht im alten Rathaus von Prag (sehr schön!)  von einem "Counselar of Prague" (ich glaube das bedeutet soviel wie Ratsmitglied) begrüßt. Das eigentlich interessante an ihm ist, dass er nicht nur ein relativ bekannter Politker ist, sondern auch tschechischer Rockstar ist/war. Ja, in der Tschechischen Republik ist alles möglich...

Old Town Hall

Danach hatten wir noch eine zweistündige Bootsfahrt über die Moldau. Und unsere Lehrerin hat uns einen super Satz beigebracht. Wir haben über Zungenbrecher gesprochen und es gibt einen Satz im Tschechischen komplett ohne Vokale (!): STRC PRST SKRZ KRK. (sie hat es uns so übersetzt: "Push your finger in your throat."). Ich habe übrigens ungefähr fünf Anläufe bei "Fischers Fritzchen" gebraucht. Peinlich. Lachend

Blick vom Boot auf die Karlsbrücke

Am Dienstag waren wir bei einem wirklich schönen klassischen Konzert auf der Kleinseite, also links von der Moldau.Ich glaube man nennt es im Deutschen ein Streicherquartett. Aber viel wichtiger: Vorher gabs Knödel! Zwinkernd

Quartett Ozan aus der Türkei und Andra aus Estland :)

Wenn irgendjemand Lust hat zu Skypen, meldet euch einfach Zwinkernd (Am Wochenende machen wir einen Ausflug, also werde ich nicht erreichbar sein). Achja, ich habe jetzt eine tschechische Handynummer, wenn die jemand möchte, für den Notfall oder so, meldet euch auch.

Küsse an alle!

(PS: Dieses Bild ist noch für Papa. Das ist die Decke der Eingangshalle des alten Rathauses. Und ich glaube, ich habe herausgefunden, dass der Löwe das Symbol Prags ist.)

Decke im Rathaus

Der erste Tag ganz alleine in Prag

Sonntag, 31.07.2011

Ja, das war mein allererster Tag ganz alleine in Prag. Und irgendwie ist das ziemlich cool. Doch alles ein bisschen Abenteuer mit einem Wortschatz von "Dobry den!". Mein erstes Gespräch lief heute in einem von unzähligen Potravinys etwa so ab:

Ich: "Dobry Den! I'm sorry, do you speak english?"

Verkäuferin: "NO! But that's no problem. What do you need?!"

Nach dem Einstufungsgespräch heute in der Sprachschule und sekundenlangem dämlichen Glotzens von mir, stellte die Lehrerin auch direkt treffend fest: "You don't need a placement test! Go to the office.". Richtig.

Also ja, die Sprache ist wohl mein größtes Problem hier. Aber das geh ich ab morgen ja auch an! Lächelnd

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